Mit sinkendem Östrogenspiegel verändert sich die Schlafstruktur: Der Schlaf wird leichter, Tiefschlafphasen nehmen ab und das nächtliche Aufwachen wird häufiger. Auch Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen oder Temperaturschwankungen können den Schlaf unterbrechen. Zusätzlich wirken sich Stimmungsschwankungen, Sorgen oder innere Unruhe negativ auf das Einschlafen aus.
Ein oft unterschätzter Faktor ist zudem Koffein. Gerade in den Wechseljahren reagieren viele Frauen empfindlicher auf Kaffee, schwarzen oder grünen Tee, Cola oder Energydrinks. Selbst ein Nachmittagskaffee kann den Schlaf noch in der Nacht beeinträchtigen.
Bei manchen Menschen kommt hinzu, dass sie Koffein genetisch bedingt langsamer abbauen. Solche genetischen Unterschiede (z. B. sogenannte „Slow Metabolizer“) führen dazu, dass Koffein deutlich länger im Körper wirkt – mit Folgen wie Einschlafproblemen, unruhigem Schlaf oder häufigem Aufwachen. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, Koffein konsequent zu reduzieren oder ganz zu meiden.